Therapie

Die Therapie

Die Osteopathie betrachtet den menschlichen Körper als Einheit und bezieht die wechselseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion sowie seine Selbsheilungskräfte mit ein.

Aus dieser Sicht funktionieren alle Körpersysteme (z.B. Bewegungsapparat, Nervensystem, Organsystem, Kreislaufsystem, Psyche,…) als Einheit.

Die Anwendungen setzten genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie voraus.
Das Ziel der Behandlung ist es, die Selbstregulierungskräfte des Patienten in den betroffenen Geweben zu aktivieren. Es geht nicht um die Behandlung einzelner Symptome, sondern vielmehr darum, die Ursachen der Beschwerden zu finden und diese zu behandeln.

Das parietale System:
ist das Stützsystem im Körper (Knochen, Muskeln mit ihren bindegewebigen Hüllen, Gelenke, Sehnen und Bänder).
Das craniosacrale System:
dazu gehören der Schädel, das zentrale und periphere Nervensystem mit Gehirn, Rückenmark und Nerven, die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit einschließlich der zugehörigen Bindegewebshäute sowie das Kreuzbein. Der Schädel besteht aus mehren Knochen, die über Hirn- und Rückenmarkshäute mit dem Kreuzbein in Verbindung stehen.
Das viszerale System:
die inneren Organe mit ihren bindegewebigen Hüllen und Platten, das zugehörige Gefäßsystem mit Blut und Lymphe sowie das Nervensystem. Alle Organe sind bindegewebig umhüllt. In diesen Hüllen verlaufen Nerven und Gefäße zur Versorgung, weiter dienen sie als Aufhängungen und Verbindung zu Muskeln, Knochen und Organen. So können Spannungen im Bindegewebe durch z.B. Narben....Einfluß auf die Funktion der Organe nehmen.
Ziel ist es, diese 3 Systeme zu harmonisieren, da sie durch Gefäße, Nerven, Muskeln und Faszien eng verbunden sind.